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Verschiedenes
Beinahe jede moderne Anwendung ist im Netzwerk aktiv. Sie suchen nach Updates, verifizieren Lizenzen oder Registrierungen, übermitteln Fehlerprotokolle und das alles normalerweise ohne Zustimmung des Benutzers. Solch eine Netzwerkaktivität ist zu erwarten und manchmal erwünscht, selten jedoch immer. Möchten Sie, dass eine kürzlich installierte Anwendung ihre Entwickler darüber informiert, dass Sie nun diese Anwendung nutzen? Die Anwendung sendet nur eine kurze Mitteilung an ihre Entwickler. Vielleicht werden auch keine persönlichen Daten mit geschicht. Die Frage ist jedoch, ob Sie solch eine Kommunikation benötigen? Wenn Sie solche Netzwerkaktivitäten mit Hilfe von Zugriffsrechten verwalten möchten, ist Windows 10 Firewall Control genau das Richtige für Sie.
Sollten Sie versehentlich eine neuartige Malware installiert haben, wird diese von Antiviren-Scannern nicht erkannt, da Aktualisierungen der Antiviren-Datenbanken zwar schnell und regelmäßig stattfinden, jedoch nicht unmittelbar beim Erscheinen neuer Malware. In diesem Fall ist Windows 10 Firewall Control beinahe die einzige Möglichkeit solche Malware-Aktivität zu entdecken und zu stoppen. Durch die strikten Filterregeln von Windows 10 Firewall Control sind Sie gegen Eindringlinge geschützt. Die Regeln überwachen alles dauerhaft. Selbst wenn ein Eindringen stattfindet, wird Windows 10 Firewall Control es entdecken, Sie benachrichtigen und bei Bedarf ergänzende Sicherheitsregeln detailliert hinzufügen.
Windows 10 Firewall Control übernimmt die Kontrolle über die gesamte Netzwerkaktivität aller installierten Anwendungen. Windows 10 Firewall Control findet alle Verbindungsversuche, genehmigt oder blockiert diese. Damit gibt es keinen Netzwerkverkehr ohne Ihre explizite Genehmigung. Windows 10 Firewall Control bietet eine vollständige und leicht zu nutzende Netzwerkzugriffskontrolle und Überwachung. Setzen Sie angemessene Berechtigungen für beliebige Programme mit nur einem Klick. Überwachen Sie das Ergebnis und ändern Sie die Berechtigung jederzeit.
So funktioniert es
Windows 10 Firewall Control enthält eine Liste von Programmen mit Netzwerkaktivitäten. Jedem aufgelistetem Programm ist eine Sicherheitszone zugewiesen. Also eine Menge von Regeln zum Genehmigen oder Blockieren von Netzwerkaktivitäten. Diese sind verständlich benannt. Man muss kein Netzwerksicherheitsexperte sein, um die richtige Zone zu wählen. Wenn ein aufgelistetes Programm bekannt ist und Sie ihm vertrauen, können Sie es in die Zone AllesErlauben setzen, womit Sie dem Programm alle Netzwerkaktivitäten erlauben. Bei Zweifel an einem Programm mit starken ungewollten Netzwerkaktivitäten, setzen Sie es in die Zone AllesVerbieten, womit alle Netzwerkaktivitäten blockiert werden. Höherwertige Editionen enthalten über 30 vordefinierte Zonen, die mit nur einem Klick angewandt werden können. Die Zone "LanOnly", erlaubt Netzwerkaktivitäten nur innerhalb des Heimnetzwerks und verhindert Kommunikation mit der Internet. Die Zone "WebBrowser" bietet uneingeschränktes Web Surfing, verbietet aber alle anderen Verbindungen. Die Berechtigungen können jederzeit geändert werden, wenn die Anforderungen einer Anwendung sich ändern. Sofortige Benachrichtigungen bei Netzwerkaktivitäten helfen Ihnen die Berechtigungen richtig anzupassen.
Die Programmliste im nach der Installation leer. Windows 10 Firewall Contol startet sofort mit der Erkennung von Programmen mit Netzwerkaktivitäten. Versucht ein Programm ein Verbindungsversuch, blockiert Windows 10 Firewall Control den ersten Versuch und benachrichtigt Sie eine geeignete Netzwerkbeschränkung, in dem "Anwendung bearbeiten"-Dialog, zu wählen. Der Zonenberater stellt der Programmtyp fest und hilft Ihnen die richtige Sicherheitszone zu wählen. Dabei können Sie der Vorschlag des Beraters annehmen oder eine eigene Zone auswählen. Beim Abbrechen wird die, meist restriktive, Standardzone verwendet. Diese Berechtigung kann jeder Zeit geändert werden. Nachdem ein Programm in Windows 10 Firewall Control gelistet ist, wird immer die ausgewählte Zone verwendet und der Anwender nicht erneut belästigt.
Windows 10 Firewall Control zeigt Benachrichtigungen über Netzwerkaktivitäten an. Der Ereignistext ist selbsterklärend. Er enthält den Programmnamen, das Ergebnis des Zugriffs (Erlaubt/Blockiert), die Verkehrsrichtung (Eingehend/Ausgehend), das Ziel (IP Adresse, IP Port, Protokollname) und die Zonenregel. Damit sind Sie, bei jeder Netzwerkanfrage, immer auf den aktuellen Stand.
Bedienungsanleitung
Nach Programmstart sieht man in der Taskleiste (meist neben der Uhr) das Windows 10 Firewall Control Symbol . Ein Klick auf das Symbol öffnet die Programmoberfläche. Ein weiteres Symbol ist im Infobereich neben der Uhr. Das Symbol im Infobereich kann durch Windows blockiert werden. Mit einem Rechtsklick auf das Symbol gelangt man ins Programmmenü.
Spezielle Modi
Windows 10 Firewall Control erlaubt dass Einstellen von Spezialmodi, die alle Anwendungen gleichzeitig regeln. Diese Modi sind per Rechtsklick auf dem TrayIcon erreichbar:
  • Modus: Normal - Anwendungen werden per Zonenliste geregelt;
  • Modus: Alles erlauben - Schaltet den Firewall ab und erlaubt somit uneingeschränkten Netzverkehr;
  • Modus: Alles verbieten - Sperrt sämtlichen Netzverkehr unabhängig von Anwendungseinstellungen;
  • Modus: Teuere/Unsichere Verbindungen - Spezialmodus zur Verwendung bei teuren und /oder unsicheren Internetverbindungen, wie z. B. Handy/Festnetz- oder Satellitenverbindungen. In diesem Modus wird nur den Anwendungen der Netzzugriff erlaubt, die als Modus "Erlauben Teuere/Unsichere Verbindungen" markiert sind (siehe "Anwendungszugriff ändern"). Alle anderen Anwendungen werden gesperrt (außer einige wenige systemnotwendige Aktivitäten). Damit wird nur vertrauenswürdigen Anwendungen der Netzzugriff erlaubt. Alle anderen, nicht sofort benötigten Operationen, Auto-Updates und Netzwerkhintergrundaktivitäten werden unterbunden. (nur Plus Edition)
  • Modus: Unbekannte erlauben - Ermöglicht alle aufgeführten Programme, und erlaubt den angewandten Berechtigungen der aufgelisteten Anwendungen zu folgen. Alle unbekannten (noch nicht notierte) Anwendungen werden bedingungslos aktiviert. Der Modus ist als Behelfslösung nützlich, während neue Anwendungen installieren werden, die keine Anfangs / Erkennungs-Blockierung dulden können. Neue Anwendungen werden nicht erkannt / aufgelistet werden, während der Modus angewendet wird.
  • Modus: Unbekannte erlauben/entdecken - Der Modus ist ähnlich dem oben genannten Modus, aber die neuen (noch nicht notierten) Anwendungen werden erkannt und aufgelistet. Die Initiale-Erkennungs-Sperrung wird allerdings nicht angewandt.
  • Modus: Nur Lan - Der Modus ermöglicht Verbindungen nur zu / von LAN. Alle anderen Verbindungen werden deaktiviert. Neue (noch nicht aufgeführte) Anwendungen werden wie üblich erfaßt.
Modus: Alles erlauben ist nützlich bei Diagnose von Verbindungsproblemen. Dieser Modus deaktiviert die Firewall. Sie können den Modus: "Alles erlauben" vorübergehend aktivierten, fall ein Programm durch unbekannte Regeln blockiert wird. Sollten Verbindungsprobleme einer Anwendung in dem Modus: "Alles erlauben", bestehen, liegt die Ursache nicht im dieser Firewall, sondern (WindowsFirewall, Antivirus, usw). Bei Problemen im Modus: Normal, aber nicht Modus: Alles erlauben, bestehen, liegt das Problem in falsch gesetzten Netzwerkberechtigungen. Verfolgen Sie die Ereignisbenachrichtigung, um die falsche Regel oder Zone zu finden.
Windows Explorer Integration (Plus Edition)
Windows 10 Firewall Control erlaubt den Netzwerkzugriff von Anwendungen über das Kontextmenü direkt vom Desktop aus.